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Goslar -

Fliegerhorst Goslar: Kaufvertrag ist besiegelt

Stadt Goslar und Klosterkammer Hannover öffnen symbolisch das Tor für das neue Wohnquartier

Vor dem geöffneten Tor zum Wohnquartier (v.l.n.r.): Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Geschäftsführerin LIEMAK Immobilien GmbH Sylva Viebach, Klosterkammer-Präsident Hans-Christian Biallas und Max Stumpf (BIMA) Foto: Stadt Goslar

Am heutigen Tage unterzeichneten Vertreter der Stadt Goslar, der Klosterkammer Hannover und ihrer Tochtergesellschaft, der LIEMAK Immobilien GmbH, den Kaufvertrag mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) über einen Teilbereich des ehemaligen Fliegerhorstes in Goslar. Ab Herbst 2016 soll auf dem circa sieben Hektar großen, waldähnlichen Areal ein neues Wohnquartier entstehen.

Der Fliegerhorst hat seinen Ursprung in den 20er-Jahren als ziviler Flughafen. 2009 wurde das letzte Ausbildungsbataillon der Bundeswehr feierlich verabschiedet und die insgesamt 62 Hektar große Liegenschaft wenig später an die BIMA übergeben.

Der Vertragsunterzeichnung gingen jahrelange Vorarbeiten aller Beteiligter voraus – von der Konzepterstellung und Baurechtschaffung, über Kampfmitteluntersuchungen bis zu den Erschließungsplanungen.

Nach der formellen Übergabe des Geländes öffneten Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Hans-Christian Biallas, Präsident der Klosterkammer Hannover, symbolisch das Tor für das neue Wohnquartier. „In der Fliegerhorst-Entwicklung steckt viel Arbeit, die sich nun auszahlt. Die Stadt gewinnt nicht nur Einwohner hinzu, die das gesellschaftliche Leben bereichern und den positiven Trend bei den Bevölkerungszahlen fortsetzen, sondern auch Haushalt und Wirtschaftskraft für die Zukunft stärken“, kommentierte Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk.

„Wir freuen uns, hier in Goslar, wo wir traditionell stark verwurzelt sind, ein neues und zeitgemäßes Quartier zu schaffen“, sagte Hans-Christian Biallas, Präsident der Klosterkammer. „Die Anzahl der Interessenten, die sich bis heute schon bei uns gemeldet haben, stimmen uns optimistisch, dass das neue Quartier von den Goslarern gut angenommen wird“, ergänzte Sylva Viebach, Geschäftsführerin der LIEMAK Immobilien GmbH.

Die Planungen sehen vielfältige Wohnformen in Bestands- und Neubauten vor, vom Einfamilien- oder Doppelhaus bis zum Wohnungsbau in kleineren Mehrfamilienhäusern. Im Eingangsbereich des neuen Quartiers ist die Ansiedlung von Büros, kleinen Ladenlokalen, Bistros oder Arztpraxen möglich. In architektonischer Anlehnung an die bestehende, denkmalgeschützte Bebauung können auf den geplanten 53 Grundstücken etwa 180 Wohneinheiten realisiert werden.

Das Quartier soll in zwei Bauabschnitten erschlossen werden. Die Grundstücke der LIEMAK Immobilien GmbH können käuflich erworben werden, die der Klosterkammer werden im Wege des Erbbaurechts vergeben. Im ersten Bauabschnitt stehen insgesamt 18 Bauplätze für Einfamilienhäuser zur Verfügung, davon 14 im Eigentum und vier im Erbbaurecht.

Nähere Informationen erhalten Interessierte unter www.liemak-immobilien.de; diese können sich bereits jetzt unter info(at)liemak.de vormerken lassen.